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Lumpenkapelle
Meckenbeuren
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Die Entstehungsgeschichte
Diese beispielhafte und großartige Karriere starteten im Herbst anno `88 ca. 18 junge Musiker aus Meckenbeuren und der angrenzenden Gemeinde Brochenzell und Kehlen. Gründungsmitglieder waren unter anderem der spätere Oberlump Johannes Sauter, den internationalen Homepagebesuchern sicherlich besser bekannt als Baron, des weiteren Stefan Sauter, Martin Smigoc, Peter Schwarzenbacher, Günter Schiele, Karin Deutelmoser, Stefan Winter, Michael Amann, Simon Arneggger, Sandra Altvater, Jens Winter, Michael Wölfle, Stefan Frei, Marc Fischer, Uwe Brockner, Olaf Nessensohn, Ingrid Wagner, Josef Wagner und Andreas Waggershauser. Trotz anfangs sogar weiblichen aktiven Mitgliedern konnte so musiziert werden, dass jedes Stück spätestens zum Ende hin erkennbar war. Neben den Gassenhauern "Ist das ein Sauladen hier" oder der "Fischerin vom Bodensee" brachte vor allem der Granatenhit "Rock around the clock" die meist deutlich über 20 Gäste bei den jeweiligen Auftritten zum Mitsingen und Mitklatschen, sofern dies für die Anwesenden noch zu später Stunde möglich war. Auch die Locations unserer Auftritte liest sich wie das Who-is-who der örtlichen Veranstaltungs- und Gastronomieszene. So wurde regelmäßig beim Gashaus Kreuzer und später im Kopfüber zum Hausball aufgespielt, wobei dort die herzhaft eingeschenkten Drinks für so manchen Musiker bereits vor dem Auftritt das sichere Aus bedeuteten. Des weiteren konnte man auch den ein oder anderen überwältigenden Erfolg beim MuFeuLario feiern, dem gemeinsamen Ball des Musikvereins Meckenbeuren, der Feuerwehr und der Laienspielgruppe. Auch und vor allem wegen dieser Gastgeberkonstellation war für jedes Lumpenkapellenmitglied ein umwerfendes Veranstaltungsende garantiert. Besonders zu erwähnen gilt es das hingebungsvolle Engagement der damals sogenannten Showmen zu würdigen. Diesen halsbrecherischen Job übten zunächst Wolfgang Veeser und Michael Blersch aus und sie verstanden es selbst bei geringer Publikumsbeteiligung die Atmosphäre zumindest nicht zu verschlechtern. Nach und nach ergaben sich mehrere Fernsehauftritte und auch bei Beteiligungen in Österrreich und der Schweiz konnte man überzeugen; die zweimaligen Siege beim Feldkircher Umzug in der Kategorie Musikzüge krönten dabei die Arbeit der Lumpenkapelle aus Meckenbeuren.
Mittlerweile hat sich aus dieser wilden Mannschaft eine der größten Lumpenkapellen in der Region entwickelt, die mit bis zu 45 Musikanten und mehreren privat betriebenen und teils äußerst originell gestalteten Kleinbussen nebst Wohnwagen jede Veranstaltung im nahen und weiteren Umkreis bereichert. Alle Musikstücke werden selbst arrangiert und auch das aktuelle Führungsduo Florian Deifel und Tobias Schrade haben nicht nur mit der musikalischen Leitung alle Hände voll zu tun. Die Lumpenkapelle Meckenbeuren präsentiert sich gut aufgestellt und mit der konsequenten Nachwuchsaquise sind für die Zukunft die Weichen sicherlich zum besten gestellt.
Text von: Martin Smigoc
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© 2008 by Lumpenkapelle Meckenbeuren
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© Lumpenkapelle Meckenbeuren
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